Mit der Gleisanschluss-Charta ist es dem VDV gelungen, die richtigen Akzente für eine Stärkung des Schienengüterverkehrs zu setzen. Langjährige Forderungen des Deutschen Bahnkunden-Verbandes finden sich in dieser Charta wieder, z.B. höhere Fördersätze, Bürokratieabbau oder Befreiung von Mehrbelastungen durch Anforderungen des Netzbetreibers usw.

Eine Verbesserung der Gleisanschlussbedingungen würde viele Unternehmen den Umstieg – oder auch den Weg zurück – zur umweltfreundlichen Bahn erleichtern. Doch was nützt der beste Gleisanschluss, wenn dieser auf eine wenig leistungsfähige oder stilllegungsbedrohte Nebenstrecke führt? Die Charta geht daher einen Schritt weiter und fordert auch eine Förderung dieser vorgelagerten Infrastrukturen. Richtig so.

Was nun nur noch fehlt, ist eine Förderung des Einzelwagenladungsverkehrs, die es beispielsweise bereits in Österreich gibt und dort von der EU-Kommission bis Ende 2022 genehmigt worden sind. Dann könnten auch viele kleinere Betriebe ohne Ganzzugverkehr wieder Güter über die Schiene erhalten und versenden. Es wäre auch ein sehr wichtiger Impuls, um dieser Sparte bei der DB Cargo AG (und dem Schienengüterverkehr insgesamt) das Überleben zu ermöglichen. Wir sollten daher jetzt schon an einer Gleisanschluss-Charta 2.0 arbeiten!

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