Gerade vor dem Hintergrund, dass die Einführung klammheimlich ein weiteres Mal verschoben wurde (vom 1.1. auf den 1.4. und jetzt 1.5.), sieht der DBV die große Gefahr, dass die Einführung irgendwann scheitert, wenn sich die Bremser und Grundsatzbedenkenträger in den Bundes- und Landesministerien durchsetzen. Denn noch immer sind wesentliche Finanzierungsfragen nicht zwischen den Verantwortlichen geklärt. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hält stoisch an den 1,5 Milliarden fest, die er nur bereit ist, den Bundesländern als Ausgleich für die Einnahmeausfälle zuzugestehen. Eine Verbesserung der Qualität und Quantität des Bahn- und Busangebots insgesamt ist damit aber nicht erreichbar. Die Erfahrungen mit dem 9 Euro-Ticket aus dem Sommer letzten Jahres haben gezeigt, dass das ganze ÖPNV-System kaum mehr Kunden verträgt und deshalb ein attraktiver Preis nur eine Stellschraube sein kann, durch die mehr Menschen zum Verzicht auf das Autofahren animiert werden können.

Für die Vorbereitung der Einführung, die Schulung des Personals und nicht zuletzt die Anpassung der Tarif- und Beförderungsbedingungen brauchen die Unternehmen ausreichend Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass schnell auf Bundes- und Landesebene die Rahmenbedingungen feststehen. Das ist bis jetzt noch nicht der Fall!

Eine ausführliche Begründung für die oben genannten drei Forderungen finden sich auf der Webseite des Deutschen Bundestages zur Petition.

 

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