Fördergeldgeber für das Reaktivierungsprojekt der Eisenbahnstrecke Köthen – Aken: (Mitte) Sachsen-Anhalts Verkehrsministerien Dr. Lydia Hüskens, (rechts) BRE-Geschäftsführer Gerhard J. Curth, (links) Vertreter des Landkreises und (3.v.l.) Akens Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn sowie (hinten 2.v.r.) der Geschäftsführer des Hafenbetriebs Aken, Jan Schwärzel. Foto: DBV
Fördergeldgeber für das Reaktivierungsprojekt der Eisenbahnstrecke Köthen – Aken: (Mitte) Sachsen-Anhalts Verkehrsministerien Dr. Lydia Hüskens, (rechts) BRE-Geschäftsführer Gerhard J. Curth, (links) Vertreter des Landkreises und (3.v.l.) Akens Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn sowie (hinten 2.v.r.) der Geschäftsführer des Hafenbetriebs Aken, Jan Schwärzel.

„Das war ein unglaublicher Kraftakt!“

Diese Woche begannen in Sachsen-Anhalt Baumaßnahmen zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke von Köthen nach Aken. Am gestrigen Donnerstag trafen sich Fördermittelgeber mit dem Streckenbetreiber Bayerische Regionaleisenbahn (BRE), Vertretern der Eisenbahnfreunde Aken e.V. und des Deutschen Bahnkunden-Verbandes am ersten Bauabschnitt in Trebbichau. Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, betonte die Bedeutung des Projekts für die ländliche Region und die wirtschaftlichen Entwicklungschancen. Das Land fördert das Projekt mit 200.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt durch Beteiligungen des Landes Sachsen-Anhalt, des Hafens Aken, der Stadt Aken und des Landkreises Anhalt-Bitterfeld mit jeweils 12,5 Prozent der Gesamtkosten.

Bürgermeister Jan-Hendrik Kahn unterstrich die Bedeutung der Strecke für den Hafenbetrieb Aken als trimodalen Umschlagsplatz. BRE-Geschäftsführer Gerhard J. Curth bewertete die Partnerschaft mit regionalen Akteuren positiv und verwies auf das langjährige Engagement der BRE für die Strecke. Die Chancen für die Region liegen sowohl im Güterverkehr für den Hafen als auch im Personenverkehr auf der anhaltinischen Tourismusachse. Es ergeben sich Möglichkeiten für touristische Verkehre, Schülerverkehre nach dem "Schmiedeberger Modell" sowie Sonderzüge zu Veranstaltungen. Die Stadt Aken plant perspektivisch auch einen Schülerverkehr Richtung Köthen.

In der ersten Bauphase werden im Abschnitt Trebbichau Schwellen getauscht und die Schiene erneuert. Kommende Woche finden Arbeiten im Stadtbereich Aken statt, einschließlich der Instandsetzung von Schwellen, Weichen und Abstellgleisen sowie des Austauschs von Brückenbalken an der Brücke über die Taube.

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