DerDBV fordert eine grundlegende Änderung der Mobilitätspolitik. Da die Klimakatastrophe fortschreitet und die Verkehrsemissionen steigen, müsste die Priorisierung des Straßenverkehrs aufgegeben werden. Stattdessen soll der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) als Kern des Umweltverbundes ausgebaut werden. Zudem soll die Verkehrsvermeidung im Mittelpunkt stehen, um Emissionen schnell zu reduzieren.
Elektroautos senken direkte Emissionen. Sie entlasten aber das Klima nicht ausreichend. Analysen des Umweltbundesamtes zeigen hohe Emissionen bei der Produktion, insbesondere von Batterien. Der Individualverkehr verbraucht weiterhin viel Fläche für Straßen und Parkplätze, was Bodenversiegelung und Hitzeinseln in Städten verstärkt. Subventionen für Pkw führen zu mehr Verkehr, nicht zu weniger Mobilität. Die Folgen der zunehmenden Hitzetage (oder sind bereits Wochen?) führen zu Schäden in Milliardenhöhe.
Der ÖPNV verbraucht weniger Energie und Fläche pro Personenkilometer. Er sollte die Grundlage für eine Strategie sein, die Verkehrsvermeidung und den Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel fördert. Aktuelle Subventionen wie Kaufprämien binden knappe Gelder und stabilisieren die Abhängigkeit vom Auto.
Der DBV kritisiert, dass beispielsweise einfachste, kostenfreie Verbesserungen beim Deutschlandticket von den zuständigen Politikern im Bund und den Ländern abgelehnt werden.
Der Deutsche Bahnkunden-Verband wird sich auch künftig ehrenamtlich und gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen für die Interessen von Bahn- und Busnutzern in Deutschland einsetzen. Unabhängig und sachkundig engagieren wir uns für einen leistungsfähigen, bezahlbaren und barrierefreien öffentlichen Personenverkehr.
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